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23. bis 25.März 2018

Skitouren rund um die Winnebachsee Hütte (2362 m) im Ötztal
mit Alexandra Wiedemann

Es liegt noch viel Schnee in den Bergen und die Sonne scheint und das auch noch am Wochenende. Wer will da schon am Schreibtisch sitzen, desswegen musste der Bericht von unserem Ausflug auf die Winnebachsee Hütte leider noch warten. Aber jetzt wird es Zeit endlich von unseren gelungen Skitouren zu berichten.
Hermann, Lore, Felix, Ramona, Viktor und ich sind für vier Tage ins Ötztal gefahren um dort mit Stützpunkt auf der Winnebachsee Hütte Skitouren zu gehen.
Der Aufstieg zur Hütte bot das erste Highlight, die schwarze Wand, die jetzt sehr dekorativ und dicht mit Eiszapfen behängt war. Die kleine Hütte mit ihrem Anbau von 2015 war das nächste Highlight. Ein sehr sympathischer Hüttenwirt, genauso das Personal, zwei gemütliche Gasträume mit modernen Kachelöfen, einem großen Panoramafenster und gutem Essen. Wirklich sehr schön. Der Hüttenwirt hat uns jeden Abend den Wetterbericht vorgelesen und uns bei Bedarf bei der Tourenwahl beraten. Aber bei guter Lawinen- und Schneelage hatten wir die volle Auswahl.
Die schönsten Touren aus meiner Sicht waren auf den Bachfallenferner und auf die Putzenkarscharte. Dank Nordseite und Neuschnee hatten wir wunderschöne Tiefschneeabfahrten.
Den Hausberg, den Breiten Grieskogel haben wir auch erklommen und das wunderschöne Panorama genossen. Ebenfalls beste Abfahrtsbedingungen. Höhenmeter waren an diesem Wochenende nicht so wichtig. Wir waren über dreitausend Meter hoch und hatten vier Tage wunderschönes Wetter und haben uns selbst die beste Gesellschaft geleistet.
Übrigens frage ich immer gerne nach wie andere Hütten die "Abwasserfrage" lösen. Die Auflagen werden wohl für alle Hütten strenger. Und diese Hütte hat ein ähnliches System wie wir auf unserer Längenberghütte. Das Abwasser wird in flüssig und fest aufgeteilt und die festen Bestandteile müssen ins Tal gebracht und dort entsorgt werden.
Tja der Bergsportler hinterlässt halt nicht nur die geschwungen Spuren im Neuschnee. Immerhin haben wir versucht die Spuren in der Luft auf dem Weg ins Ötztal so gering wie möglich zu halten und haben uns deshalb ein Auto von STATTAUTO gemietet und sind zu sechst in einem Auto gefahren.

Alex