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Karte Paterzell und Wessobrunn
31. Mai 2015


Besichtigung des Paterzeller Eibenwaldes

Am 31.5. trafen sich sieben Waldliebhaber zwecks Besichtigung des Paterzeller Eibenwaldes. Nachdem das Kloster Wessobrunn und der dazugehörende Graue Herzog in der Nähe liegen, nahmen wir diese auch noch mit.
Der Legende zufolge soll Herzog Tassilo III etwa Ende des 800 Jahrhunderts unter dieser Winterlinde einen Traum gehabt haben, welcher zum Bau des Klosters geführt hat. Die Linde hat zwar einen Umfang von 14 m, aber Experten bezweifeln, daß Linden ca. 1200 Jahre alt werden können. Aber "nix gewiss woas ma ned!"

Im Paterzeller Naturschutzgebiet - gegründet 1939 und 88 ha groß stehen so viele alte Eiben wie nirgends sonst in Deutschland. Die Art steht seit 1936 unter Naturschutz und wird in der roten Liste als gefährdet geführt. Früher in Buchen- und Mischwäldern weit verbreitet, war es die erste unserer Baumarten, an der Raubbau betrieben wurde. ZB ist der Bogen, welchen man beim Ötzi vom Similaungletscher gefunden hat, aus Eibenholz. Und auch die späteren Generationen wußten das harte und zähe Holz für solche Zwecke zu schätzen. Erst das Aufkommen des Schießpulvers verminderte den Druck auf die Eibe.
Bis auf die rote Hülle des Samenkorns ist die ganze Eibe giftig. Was man lange nicht für möglich hielt - Rehe fressen die Sämlinge, ohne Schaden zu nehmen. Für ein Pferd genügen jedoch einige Handvoll Nadeln, um das Tier sterben zu lassen.
Nächstes Jahr wird uns schon wieder was einfallen.





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