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Das Riedberger Horn,

ein Zankapfel zwischen Natur und Kommerz
Es gibt hunderte von Artikeln im www zu diesem Thema, hier nur einiges aus unserer Sektion
und unserem Naturschutzreferent Gustav Bittl


10.11.2017

Am Tag nach der Demo
Gustav Bittl berichtet:
War auf der Demo und nachdem doch eine Reihe von uns im Frühjahr schriftlich Protest bei der bayerischen Staatskanzlei eingelegt haben, halte ich einen Situationsbericht für sinnvoll.
Die Veranstaltung mit vielleicht 150 Teilnehmern war originell und gut. Erfreulich viele junge Gesichter und alle namhaften Umweltverbände waren vertreten. Aber wie befürchtet hat am gleichen Tag der bay. Landtag der beabsichtigten Änderung des Landesentwicklungsplanes zugestimmt.
Der Alpenplan wurde 1972 von der damaligen bay. Staatsregierung geschaffen um die Schönheit der Berge schützen. Speziell durch die strenge Zone C konnten i.d. letzten 45 Jahren Liftbauten wie zB auf die Alpspitze, die Rotwand, den Watzmann und noch mehrere verhindert werden.
Auch beim Riedberger Horn wurde vor Jahren ein Ausbauantrag abgelehnt und nun brachte die Staatsregierung den faulen Deal ins Spiel, dass ca. 80 ha aus der Zone C rausgenommen und dafür rund 300 ha aus einem Naturschutzgebiet eingebracht werden. Ohne die 80 ha kann man nicht bauen. Die genannte Entscheidung bietet nun der Liftbetreibergesellschaft die Möglichkeit, einen Bauplan zu erstellen und zur Genehmigung an das Landratsamt Oberallgäu in Sonthofen einzureichen.
Nun sprechen sich die meisten Umweltverbände für den Klageweg aus. So etwas kostet und man hofft auf Gemeinschaften.



07.11.2017

Am 09.11.2070 entscheidet der Bayerische Landtag über die Zukunft des Riedberger Horns
Dazu riefen u.A. der Leiter der Geschäftsstelle "Verein zum Schutz der Bergwelt e. V." und verschiedene andere Verbände zu einer Demo für die Beibehaltung des z. Zt. gültigen Alpenplans und gegen eine Skischaukel am Riedberger Horn auf.
Zeitplan am 9.11.:
08.15 - 08.45 Uhr Protestaktion am Maxmonument in der Maximilianstraße
09.00 Uhr Beginn der Plenardebatte im Landtag